Forum Stats

WIEN WEBCAM


WEBCAM WIEN

WIEN LINKS


Wien News





Wien Besucherzahlen


Wien Geschichte


Wien Theater


Wiens Komponisten


Österreichs Kaiser


Wien Sights


Wiens Baumeister


Melange-Index


Impressum


CITY MAP

FlickR

HUNGERAUFKUNST

LOGO_whirl-web.com


File: Wien Sehenswürdigkeiten
Description: Vienna sights
Author: Gerhard Kreutzer
Date: 2012-04-11 12:05
Comments:
Ratings:
Average members rating (out of 10) : 10.00   
Votes: 1 since 2011-12-11 21:58

Wien Sehenswürdigkeiten

Neben den WIEN TOP 10 Sehenswürdigkeiten finden Sie hier in alphabetischer Reihenfolge weitere sehenswerte Plätze, Kirchen, Museen und Baudenkmäler der Stadt Wien.

Einige Titelbilder sind mit der Bildergalerie verlinkt und führen zu weiteren Impressionen. Mit unserer VIENNA City Map verschaffen Sie sich spielend einen Überblick über die bedeutendsten Sehenswürdigkeiten von Wien.

Viele sehenswerte Plätze, vor allem der Innenstadt wurden mittels 360° Panoramatechnik fotografiert und erleichtern Ihnen die visuelle Vorstellung.

Seit Beginn des Jahres 2010 wurden die Bundesmuseen und die Museen der Stadt Wien für Kinder und Jugendliche frei und kostenlos zugänglich. Informieren Sie sich über das aktuelle Ausstellungsprogramm der Museen.


backline

Am Hof

am_hof
H
einrich II. Jasomirgott residiert 1155 auf dem größten Platz der Stadt, weshalb er auch diesen Namen erhielt. Erst Ottokar II. von Böhmen verlegt seine Residenz in den Schweizerhof der Hofburg.

In der Mitte des Platzes befindet sich die von Balthasar Herold gestaltete Mariensäule (1664 bis 1667). Die Stiftung geht auf Ferdinand III. anlässlich des Dreißigjährigen Krieges (Böhmen und Schweden belagern Wien) zurück. Sie symbolisiert die siegreiche Abwehr gegen Krieg, Pest, Hunger und Ketzerei.

Das Märkleinsche Haus wird von Lukas von Hildebrandt zwischen 1727 und 1730 erbaut. Das Bürgerliche Zeughaus wurde im 16 Jhdt. erbaut, um 1676 erweitert und 1731/1732 durch Anton Ospel erneuert. Seit 1883 beherbergt es die Feuerwehrzentrale. Heute kann man von hier die römischen Ausgrabungen erreichen.

Sehenswert ist auch die Jesuitenkirche "Zu den neun Chören der Engel", wo Kaiser Franz II. 1806 als römischer Kaiser abdankte und damit das Ende des heiligen römischen Reiches Deutscher Nationen besiegelte. Das Hochaltarbild (1798) von Johann Georg Däringer ist das größte in Wien.
backline

Ankeruhr (1914)

ankeruhr
E
in Jugendstiljuwel von Franz Matsch aus dem Jahre 1914 zeigt stündlich eine Persönlichkeit.

Es beginnt der Schaulauf um 1 Uhr mit Marc Aurel. Danach folgen Karl der Große und Herzog Leopold VI., um 4 Uhr dreht Walter von der Vogelweide seine Runde, weiters König Rudolph von Habsburg, Hans Puchsbaum, Kaiser Maximilian I. und der Bürgermeister von Wien, während der zweiten Türkenbelagerung, Andreas von Liebenberg.

Um 9 Uhr gibt sich Graf Starhemberg ein Stelldichein, gefolgt von Prinz Eugen und Maria Theresia mit ihrem Gemahl Franz Stephan von Lothringen. Die Parade mit allen historischen Figuren erfolgt Mittags. Dann ist auch Joseph Haydn zu bestaunen.






backline

Augustinerkirche (1330 - 1339)

augustinerkirche
Z
wischen Albertina und Hofburg liegt die von Herzog Friedrich der Schöne im Jahr 1327 gestiftete und zwischen 1330 und 1339 erbaute Augustinerkirche. 1634 wird die Kirche von Friedrich II. zur Hofkirche erhoben und barockisiert.

150 Jahre später werden die Innenräume durch Johannes Ferdinand Hetzendorf v. Hohenberg regotisiert. Es ist damit das erste Werk in Wien, das dem Historismus zugeordnet werden kann.

Am 12.2.1736 heiraten Erzherzogin Maria Theresia und Franz Stephan von Lothringen. Ihr Onkel Joseph I. ehelicht bereits am 24.2.1699 Prinzessin Amalia Wilhelmine v. Braunschweig-Lüneburg.

Die Hochzeitsglocken werden auch für Napoleon I. und Erzherzogin Marie I. Loise am 11.3.1810 geläutet. Napoleon nimmt an seiner Vermählung gar nicht teil, sondern lässt sich von Erzherzog Karl vertreten.

Am 24.4.1854 geben sich die erst 16jährige Sisi und Kaiser Franz Joseph in der Augustinerkirche das Ja-Wort.

In der Lorettokapelle ruhen die Herzen von 54 Habsburgern in Silberurnen, während man ihre Eingeweide unter dem Stephansdom und ihre Leichname in der Kaisergruft bestattet hat.
backline

Burggarten und Volksgarten (1819 - 1823)

burggarten
B
urg- (früher Kaisergarten) und Volksgarten wurden in den Jahren 1819 bis 1823 nach Plänen von Ludwig von Remy angelegt. Sein klassizistisches Gewächshaus wurde zwischen 1901 und 1907 durch einen Neubau von Friedrich Ohmann ersetzt. Heute wird das stilvolle Ambiente als Cafe und Bar genutzt.

Das Schmetterlingshaus ist auch einen Besuch wert. Anders als der Volksgarten blieb der Burggarten bis 1919 den Kaisern vorbehalten. Er wurde mit einem unterirdischen Gang mit der Hofburg verbunden. Sehenswert sind das Reiterstandbild Kaiser Franz I. von Balthasar Ferdinand Moll, die Bronzestatue von Kaiser Franz Joseph I. (1957) und das Mozart-Denkmal von Viktor Tilgner, welches erst im Jahr 1953 in den Burgarten gebracht wurde.

Inmitten des Volksgartens befinden sich mehrere Sehenswürdigkeiten, wie der Theseustempel (1820 bis 1823) von Peter von Nobile. Südlich davon wurde Österreichs bedeutendstem Dramatiker Franz Grillparzer (15.1.1791 bis 21.1.1872) am 23.5.1889 ein eindrucksvolles Denkmal durch Karl Hasenauer, Karl Kundmann und Rudolf Weyr gesetzt. Der Volksgarten ist der älteste öffentliche Park Wiens.
backline

Burgkapelle (1447 - 1449)

burgkapelle
K
aiser Friedrich III. läßt die Burgkapelle zwischen 1447 und 1449 erbauen. Im Jahr 1619 stirbt Matthias I. Am Hochaltar ist ein schwarzes Holzkreuz angebracht. Vom jungen Kaiser Ferdinand II. werden von böhmischen Protestanten unter der Führung von Graf Thurn Zugeständnisse zur Religionsausübung verlangt.

Im Gebet vor dem Ferdinandskruzifix tröstet ihn Jesus mit den Worten; "Ferdinand, ich werde dich nicht verlassen!" Und wirklich trifft das Regiment von Dampierre zur Verstärkung der Wiener Garnison ein und zwingt Graf Thurn zum Abzug.

An Sonn- und Feiertagen werden Messen gelesen. Für musikalische Untermalung sorgen die Wiener Sängerknaben und der Staatsopernchor, weshalb eine Reservierung nötig ist.






backline

Burgtheater (1874 - 1888)

burgtheater
D
as in den Jahren 1874 bis 1888 von Gottfried Semper und Karl v. Hasenauer erbaute Burgtheater wurde im Stil der italienischen Hochrenaissance ausgeführt. Am 14.10.1888 erfolgt die Eröffnung mit Grillparzers "Esther" und Schillers "Wallensteins Lager".

Im Jahr 1945 wird der Zuschauerraum durch einen Brand vernichtet. Der Spielbetrieb in der "Burg" wird am 15.10.1955 mit Grillparzers "König Ottokars Glück und Ende" wieder aufgenommen. Das Burgtheater erfreut sich von September bis Juni goßer Beliebtheit.

Dies ist auch dem langjährigen Theaterdirektor Claus Peymann zu verdanken, der seit 1986 mit seinen Inszenierungen auch jüngeres Publikum zu begeistern vermochte.

www.burgtheater.at






backline

Ephesos Museum (Eröffnung 1978)

ephesos
1
29 vor Chr. war Ephesos die Hauptstadt der römischen Provinz Asia. Sie galt als zweitwichtigste Stadt des Oströmischen Reiches nach Konstantinopel. Es beherbergte den der Fruchtbarkeitsgöttin geweihten Artemistempel, eines der sieben antiken Weltwunder. Er war etwa dreimal so groß wie der Zeus-Tempel in Olympia.

Im Ephesos-Theater fanden 24.000 Zuschauer Platz. Am 11.12.1978 wird das Ephesos Museum in der Neuen Hofbug eröffnet. Geschenke des Sultans, welche den österreichischen Archäologen um 1900 aus Dankbarkeit gemacht wurden, zählen zu den historischen Sehenswürdigkeiten.









backline

Fotografiemuseum Westlicht

westlicht
E
in Museum für Liebhaber der Fotografiekunst zeigt interessante Fotoausstellungen und macht die Entwicklung der Fotografie anhand von etwa 800 Kameras erlebbar.

www.westlicht.at














backline

Freyung

freyung
D
as Kunstforum der Bank Austria auf der Freyung Nr. 1 zeigt interessante Wechselausstellungen. Das einstige Bürogebäude wurde zwischen 1914 und 1921 von Franz und Gustav von Neumann und Ernst von Gotthilf errichtet und 1989 von Gustav Peichl zum Kunstforum umgestaltet.

Die Freyung (Freistatt) erhielt ihren Namen vom Asylrecht der Mönche des Schottenklosters. Früher stand auf dem dreieckigen Platz ein Wurstelprater, heute sind der Ostermarkt und der Christkindlmarkt bekannt. Weiters befinden sich um den Platz das Schottenkloster, das Palais Kinsky (vorm. Palais Daun) von J.L. von Hildebrandt, das Palais Harrach und das Palais Ferstel.

In der Mitte des Platzes erhebt sich der Austria-Brunnen (16.10.1846) von Ludwig Schwanthaler. Die Bronzefiguren wurden in München mit Zigaretten gefüllt und zollfrei nach Wien geschmuggelt. Die Abholung gelang nicht mehr, weshalb sie vermutlich noch im Brunnen stecken.
backline

Griechenbeisl (Eröffnung 1447)

griechenbeisl
O
b hier wirklich der liebe Augustin seine Pestgrubenstory zum Besten gab, oder doch nur für seinen Bierbauch sorgte, sei dahingestellt. Wichtiger scheint vielmehr, wer in der mehr als 500jährigen Geschichte des Hauses schon Spuren hinterlassen hat.

Im 15. Jh. hieß es noch "Zum Roten Dachl". Seinen heutigen Namen verdankt es Joseph II., der Griechisch Orthodoxen freie Religionsausübung gewährt und für deren Gleichstellung im bürgerlichen Leben sorgt.

So konnte 1782 der Bau einer Kirche (Fleischmarkt 13) in Angriff genommen werden. Die bekanntesten Gäste des Griechenbeisls waren Grillparzer, Beethoven, Nestroy, Strauß, Schubert und Mark Twain. Letzterer hat hier seinen Roman Millionenpfundnote verfasst.

www.griechenbeisl.at



backline

Haus des Meeres

zoo
I
m Flakturm des Esterhazyparks tummeln sich etwa 3500 Krokodile, Giftschlangen, Echsen, Fische, Haie und Schildkröten, sowie die im neuen Tropenhaus fliegenden Vögel und quirlige Äffchen.

Bei der Übersiedlung der Haie in ein neues Becken kam es zu einer Tragödie. 6 der 9 Haie überlebten aus noch ungeklärter Ursache den Wechsel nicht. Seit 2007 ist die Terasse öffentlich zugänglich. Neu ist nun der Blick von unten durch eine Glaskuppel in das Aquarium.

www.haus-des-meeres.at









backline

Hofmobiliendepot

maria_theresia
B
ereits im Jahr 1747 von Maria Theresia gegründet, zeigt das Hofmobiliendepot fast 160.000 Objekte der Habsburger Wohnkultur bis ins 20. Jahrhundert.

Es gilt als das größte Möbelmuseum der Welt. In der Dauerausstellung finden Sie Requisiten der Sissi-Filme. Bemerkenswert ist die Sammlung an Spucknäpfen der Biedermeierzeit, das Schlafzimmer von Franz I., die Wiege des Kronprinzen Rudolf oder der Schreibtisch Maria Theresias, sowie Stilmöbel von Adolf Loos und Otto Wagner.











backline

Hundertwasserhaus (1983 - 1985)

hundertwasser
D
as in den Jahren 1983 bis 1985 errichtete naturfreundliche Wohnhaus besticht durch seine kunterbunte Fassade. Für den Bau wurde nach ökologischen Gesichtspunkten Holz und Ziegel verwendet und auf Kunststoff verzichtet.

Es gibt keine Ecken, die Fenster der 50 Wohnungen sind von unterschiedlicher Größe, den Abschluß bilden zwei goldene Zwiebeltürme.











backline

Judenplatz

judenplatz
S
eit dem Ende des 13. Jh. bis 1420 Zentrum jüdischen Lebens, kommt es 1421 zur grausamsten Judenverfolgung des Mittelalters und zur neid- und hasserfüllten Vertreibung und Ermordung von 800 Juden.

Christen war der Geldverleih gegen Zinsen nicht gestattet, weshalb Juden eine Monopolstellung zufiel, die zu hohen Zinssätzen führte und damit den Neid der Wiener zusätzlich schürte.

Die Synagoge wurde abgerissen und das Baumaterial teilweise für den Bau der alten Universität verwendet.

Auf dem Platz befindet sich seit 25.10.2000 das Shoa-Mahnmal der englischen Architektin Rahel Whiteread, welches an die Ermordung von 65.000 österreichischen Juden erinnert.

Vor dem Verwaltungs- und Verfassungsgerichtshof steht Gotthold Ephraim Lessing (Die Juden, Nathan der Weise, Minna von Barnhelm), dem Siegfried Charoux 1968 ein beeindruckendes Denkmal gesetzt hat.
backline

Kunsthalle (1998 - 2001)

kunsthalle
V
on 1992 bis 2001 in Form eines orangen Containers am Karlsplatz situiert, bietet nun das Museumsquartier das richtige Ambiente für Ausstellungen zeitgenössischer Kunst.















backline

Kunsthaus (1989 - 1991)

kunsthaus
F
riedensreich Hundertwasser setzte sich mit diesem Museumsbau ein weiteres Denkmal in Wien. Seit 1991 erfreuen sich zahlreiche Besucher nicht nur an der bunten Fassade und den vielseitigen Werken des Meisters, sondern auch an faszinierenden Wechselausstellungen internationaler Künstler.

Das gemütliche Gartencafe lädt zum Verweilen in einer Blumenoase auf Stühlen von Thonet.













backline

Kunsthistorisches Museum (1871 - 1891)

kunsthistorisches
K
arl von Hasenauer und Gottfried Semper werden mit dem Bau repräsentativer Museen im Jahre 1871 beauftragt. Die unzähligen Kunstschätze der Habsburger  übersiedeln ein Jahr vor der Eröffnung vom zu klein gewordenen Belvedere ins Kunsthistorische Museum.

Am 17.10.1891 öffnet es erstmals seine Pforten. Während des 2. Weltkrieges gelangen die bedeutendsten Gemälde (Dürer, Rembrandt) in die Bergwerksstollen von Hallein und Bad Ischl.

Wer beim Anblick der Fassade Lust auf mehr Kultur bekommt, wird schon im Treppenhaus belohnt.  Im Hochparterre sind die Ägyptische, Griechische und Römische Sammlung untergebracht. Die Kunstkammer ist derzeit geschlossen.

Im 1. Stock finden Liebhaber der Italienischen, Niederländischen, Flämischen, Deutschen, Spanischen und Französischen Malerei ihren Schatz.

Wer seine Leidenschaft für Münzen, Banknoten, Orden und Medaillen ausleben möchte, kommt im 2. Stock auf seine Kosten.

Für Aufsehen sorgte Robert Mang im Mai 2003, als er seelenruhig das teuerste Salzfass der Welt 460 Jahre nach seiner Erschaffung in seine Hosentasche steckte. Die begehrte Kleinskulptur von Benvenuto Cellini tauchte jedoch 3 Jahre später wieder auf und konnte dem Kunsthistorischen Museum zurückgegeben werden. Der Wert der goldenen Saliera wird auf mindestens 30 Mio € geschätzt.

Wer sich für die Gemälde des Kunsthistorischen Museums interessiert, kann www.zeno.org hochauflösende Bilder von Tizian, Veronese, Canaletto, Tintoretto, Bruegel, Rembrandt, Rubens, Dürer, Cranach oder Holbein bewundern. Diese bedeutende Wiener Sehenswürdigkeit ist seit Jahresbeginn für Kinder und Jugendliche kostenlos zugänglich.
backline

Maria am Gestade (14. Jhdt.)

maria_am_gestade
E
inmal mehr Herzog Rudolf IV. der Stifter beruft Mitte des 14. Jahrhunderts den unbekannten Baumeister Michael Chnab von Klosterneuburg nach Wien. Es wartet ein kniffliger Auftrag auf ihn. Die Planung des Umbaus der Kirche Maria Stiegen. Keine leichte Aufgabe aufgrund der Geländeverhältnisse.

Der Umbau der bereits 1158 erbauten Kirche gelingt sehr geschmackvoll. Vor allem der filigrane, venezianisch anmutende, 56 m hohe Turmhelm lässt Rückschlüsse auf die Feinsinnigkeit seines Erbauers zu.









backline

Minoritenkirche (13. Jhdt.)

minoritenkirche
I
hre Entstehung geht auf das 13. Jhdt. zurück. Nach zwei Bränden wird sie im 14 Jhdt. zur gotischen Hallenkirche umgebaut. Seit 1786 heißt sie offiziell Italienische Nationalkirche Maria Schnee.

Im Inneren erstrahlt das letzte Abendmahl von Giacomo Raffaelli. Kein geringerer als Napoleon I. ließ diese Kopie des Mailänder Originals anfertigen, um dieses auszutauschen und nach Paris zu bringen.

Mit seiner Niederlage scheitert auch dieses Vorhaben und so kommt das Bild 1845 wieder zurück in die Minoritenkirche.








backline

Neuer Markt

neuer markt
G
eorg Rafael Donner erbaut den Andromedabrunnen nach Vorbildern der süddeutschen Spätrenaissance und dem italienischen Barock. Er zeigt in Beckenmitte die Providentia umgeben von 4 die Flüsse Enns, March, Traun und Ybbs darstellenden Allegorien.

Etwa 30 Jahre nach der Errichtung befiehlt Maria Theresia 1770 die Einschmelzung der männlichen Plastiken (Enns und Traun) wegen Verstoß gegen die Sittlichkeit.

Erst 1801 können die von Johann Martin Fischer geretteten Kunstwerke wieder am Neuen Markt aufgestellt werden. Seit 1873 finden sich hier Bronzeabgüsse, während die Originalfiguren im Unteren Belvedere zu finden sind.

Im 1618 gegründeten Kapuzinerkloster wurde Kaiser Matthias begraben. Ihm folgten weitere 11 Kaiser, 16 Kaiserinnen und 116 Familienmitglieder der Habsburger. Gräfin Fuchs, die Erzieherin Maria Theresias, gehörte zwar nicht dem Kaiserhaus an, wurde aber aus Dankbarkeit in der Kapuzinergruft bestattet.  Bemerkensert ist der Doppelsarkophag Maria Theresias von Balthasar Moll.





backline

Palmenhaus (1881 - 1882)

palmenhaus
S
chönbrunn fällt nach dem Tod Maria Theresias in einen Dornröschenschlaf. Erst Kaiser Franz Josef I. küsst es nach ca. 100 Jahren wieder wach und lässt es umbauen. Das ist auch die Zeit, exotischen Pflanzen ein neues Zuhause zu errichten.

Das größte Glashaus Europas ist in drei Räume mit unterschiedlichen Klimazonen unterteilt. Auch von außen lässt sich die 113 m lange und 28 m hohe Glas-Eisenkonstruktion von Franz Xaver Segenschmid aus dem Jahre 1882 bestaunen.









backline

Parlament (1873 - 1883)

parlament
D
er der Griechischen Klassik nachempfundene Prunkbau von Theophil Hansen wurde zwischen 1873 und 1883 erbaut und als Reichsratsgebäude genutzt. Seit 1918 beherbergt es den National- und Bundesrat.

Die 4 m hohe Pallas Athene wacht seit 1902 über die Geschicke der Parlamentarier. Die Liegefiguren des von Carl Kundmann ausgeführten Brunnen versinnbildlichen die Flüsse Donau, Inn, Elbe und Moldau.









backline

Pestsäule (1680 und 1682), Graben, Peterskirche

graben
D
ie Pestsäule (Dreifaltigkeitssäule) am Graben wird anlässlich der Pestepidemie von 1679 unter Leopold I. im Jahre 1680 errichtet.

Damals noch eine Holzsäule, die in einer Predigt von Abraham a Santa Clara gesegnet wurde, bis 1682 Matthias Rauchmiller sowie Johann Bernhard Fischer von Erlach, Paul Strudl und Ignaz Brändl die hochbarocke Marmorsäule erschufen.

Der Graben um das ehemalige Reiterlager wurde um 1200 zugeschüttet und zählt heute zu den nobelsten Adressen der Stadt. Neben der Pestsäule lohnt ein Blick auf den Graben-Hof (Nr. 14-16) den Otto Wagner und Otto Thienemann von 1874-1876 errichteten. Das Ankerhaus (Nr. 10) ist ebenfalls ein Meisterwerk von Otto Wagner (1894). Am Graben Nr. 22 finden Sie auch die öffentliche Bedürfnisanstalt im Jugendstil, welche auch als Theaterkulisse für Charles Bukowskis Erzählungen zweckentfremdet wurde. Sehenswert ist auch das Haus Nr. 13 von Adolf Loos (1910-1913). Unweit des Grabens befindet sich die barocke Peterskirche von Gabriele Montani und Lucas von Hidebrandt (1703-1708). Das Kuppelfresko stammt von Johann Michael Rottmayr.    
backline

Staatsoper (1861 - 1869)

staatsoper
W
eder August von Siccardsburg noch Eduard van der Nüll erleben die Eröffnung des Hofoperntheaters am 25.5.1869 mit Mozarts Don Giovanni (Don Juan). Während Eduard die Kritik an seinem Pionierbau im Ringstraßenstil in den Selbstmord treibt, stirbt sein Freund August kurz darauf an den Folgen eines Schlaganfalls.

Am 12.3.1945 wird die Oper durch einen Bombenangriff zerstört. Nach 10 jährigem Wiederaufbau unter Verwendung sowjetischer Finanzmittel wird das Haus mit Beethovens Fidelio am 5.11.1955 feierlich eröffnet. 30.000 Besucher verfolgen über Lautsprecher am Ring die Aufführung.

Heute zählt sie neben der Mailänder Scala und der Metropolitan Opera zu den schönsten und wichtigsten Spielstätten der Welt.









backline

Stadtpark (1862)

stadtpark
Am 21.8.1862 eröffnet der von Josef Selleny und Rudolf Siebeck angelegte Stadtpark. 5 Jahre später wird der Kursalon fertiggestellt.

Neben verschiedenen Denkmälern bildet das von Edmund Hellmer 1921 geschaffene vergoldete Abbild von Johann Strauß Sohn einen Höhepunkt. Schani hat Wien musikalisch revolutioniert und sich mit "Die Fledermaus", "Der Zigeunerbaron", "Wiener Blut", "Kaiserwalzer" sowie "An der schönen blauen Donau" und weiteren 400 Walzer zum Walzerkönig gekrönt.











backline

Universität (1873 - 1884)

uni
D
er im Stil der italienischen Renaissance in den Jahren 1873 bis 1884 von Heinrich von Ferstel angelegte Monumentalbau ersetzt die zu klein gewordene alte Universität (1829 bis 1884) neben der Jesuitenkirche.

Die Universität wurde bereits 1365 von Rudolf IV. der Stifter gegründet und 1385 unter Albrecht III. errichtet. Sie ist damit die zweite Universität im deutschsprachigen Raum nach Prag.

Die feierliche Eröffnung am 10.10.1884 erlebt sein Erbauer nicht mehr.

Im Arkadenhof erinnern Denkmäler und Gedenktafeln an Professoren wie Ludwig Boltzmann, Sigmund Freud, Theodor von Billroth, Anton Bruckner, Gerhard van Swieten oder Marie von Ebner Eschenbach.

Im Zentrum des Hofes befindet sich seit 1904 der von Edmund Hellmer angelegte Kastalibrunnen.






backline

Votivkirche (1856 - 1879)

votivkirche
K
aiser Franz Josef I. spaziert an einem kalten Wintertag im Jahr 1853 auf der Bastei vertieft in ein Gespräch mit Graf Max O´Donnel. Beim Kärntnertor angekommen, springt ein gewisser Johann Libenyi mit einem Messer bewaffnet, auf den Kaiser.

Dieser kann sich gerade noch zur Seite wenden und so verfehlt der Attentäter sein Ziel. Der beherzte Josef Ettenreich beobachtet nicht nur den Zwischenfall, er kommt dem Kaiser zu Hilfe und zwingt Libenyi zur Aufgabe.

Zum Gedenken wird der Bau der gotischen Votivkirche beschlossen. Der Auftrag wird an Heinrich Ferstel vergeben und am 24.4.1856 realisiert. Die Einweihung erfolgt zur silbernen Hochzeit des Kaiserpaares am 24.4.1879.

Sie ist damit der erste große Bau des Historismus. Der Zugang zu dieser Sehenswürdigkeit ist kostenlos.



backline

Wotrubakirche (1974 - 1976)

wotrubakirche
F
ritz Wotruba (geb. 23.4.1907) entwirft diese aus 157 Betonkuben und Glasflächen bestehende Kirche zur Heiligsten Dreifaltigkeit am Georgenberg.

Wotruba, Sohn eines tschechischen Schusters und einer ungarischen Köchin, gelingt eine harmonische Einheit durch Asymmetrie.

Die Errichtung des umstrittenen sakralen Bauwerkes ist Kardinal König zu verdanken, der sich gegen konservative Kräfte behaupten konnte.

Nach Wotrubas Tod am 28.8.1975 durch Herzinfarkt, wird die von F. G. Mayr erbaute Kirche am 24.10.1976 eingeweiht.
Page created in 0.017 seconds