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File: Wien Top 10 Sehenswürdigkeiten
Description: Vienna Top 10 Sights
Author: Gerhard Kreutzer
Date: 2013-03-08 08:46
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Wien TOP 10 Sehenswürdigkeiten

Auf dieser Seite finden Sie die TOP 10 Sehenswürdigkeiten von Wien. Neben Schönbrunn mit seinen Publikumsmagneten wie dem Schloß oder dem ältesten Zoo der Welt, dürfen ein Besuch der Hofburg und des Stephansdoms nicht fehlen.

Das schönste Schloß Wiens neben dem Schloß Schönbrunn ist das Obere Belvedere, in welchem auch Meisterwerke von Egon Schiele und Gustav Klimt zu bewundern sind.

Der Prater gilt als Erholungsgebiet und unter Kindern aufgrund seiner zahlreichen Attraktionen als absolute Top Nummer 1 Sehenswürdigkeit Wiens.

Die Secession schafft es durch das imposante Beethovenfries von Gustav Klimt unter die Top 10 Sehenswürdigkeiten von Wien.

Die Titelbilder sind mit der Bildergalerie Wiens verlinkt und führen zu über 1.500 Fotoaufnahmen der Sehenswürdigkeiten Wiens und bedeutender Bauwerke.

Die Top 10 Sehenswürdigkeiten von Wien erleben Sie nun in einem 3min Kurzvideo in 1080 HD-Qualität! Wählen Sie dazu in der unteren Videoleiste die gewünschte Auflösung.






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1 Schönbrunn (1695 - 1713); Schönbrunn Palace

schoenbrunn
Nach dem Tod Kaiser Rudolf II. verlegt der neue Kaiser Matthias I. (gest. 20.3.1619) im Jahr 1612 die Residenz von Prag nach Wien. Seine Passion ist die Jagd. Eines schönen Tages und durstig von der Hirschjagd stößt er auf eine Quelle und läßt an diesem Ort den schönen Brunnen errichten.

Das damalige Jagdschlössel Katterburg wird während der 2. Türkenbelagerung 1683 zur Brandruine. Daher erteilt Kaiser Leopold I. (1640 - 1705) dem aus Graz stammenden Architekten Johann Bernhard Fischer von Erlach den Auftrag für den Thronfolger Joseph (geb. 26.7.1678, gest. 17.4.1711) eine Sommeresidenz zu errichten.

Die Fertigstellung des Schlosses nach achtzehnjähriger Bauzeit (1695 - 1713) kommt um zwei Jahre zu spät. Im Jahr 1711 ist der Kaiser bereits in die Kapuzinergruft übersiedelt. Sein Bruder Karl VI. (geb. 1.10.1685, gest. 20.10.1740) bewohnt das Schloß nicht.

Die Blütezeit von Schönbrunn wird von der ältesten Tochter Karl VI., der Königin von Ungarn und Böhmen und Erzherzogin von Österreich eingeleitet. Mit 23 Jahren besteigt Maria Theresia (geb. 13.5.1717, gest. 29.11.1780) am 20.10.1740 den Thron. 4 Jahre später beginnt ihr Hofarchitekt Nikolaus Picassi mit den Umbauarbeiten am Schloß. Von nun an wird es Schauplatz zeremonieller Hofhaltung und Privatgemach der Kaiserin.

Kaiser Franz Joseph erblickt hier das Licht der Welt, arbeitet von 1848 bis 1916 und stirbt schließlich im Schloß. Schloß und Schloßpark sind seit 1996 Weltkulturerbe der UNESCO. Die Räumlichkeiten von Schloß Schönbrunn werden jährlich von ca. 2,6 Millionen Besuchern besichtigt. Fast ebensoviele Gäste zählt der älteste Tiergarten der Welt. Neben diesen beiden Hauptattraktionen verführt auch ein kostenloser Spaziergang im Schloßpark während der Vegetationsperiode in eine andere Welt. Herausragende Sehenswürdigkeiten sind der Neptunbrunnen, die Römische Ruine, der Obeliskenbrunnen und die Gloriette. Im Schloßpark lohnt ein Blick ins Palmenhaus, vielleicht in Kombination mit dem Wüstenhaus.

www.schoenbrunn.athakerl


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2 Hofburg (13. Jhdt.); Imperial Palace

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Seit dem 13 Jhdt. ist die Burg auf 240.000 m² und 2.600 Räume in insgesamt 10 Gebäuden angewachsen. Nunmehr Sitz des österreichischen Bundespräsidenten war sie über 600 Jahre Machtzentrum der Habsburger.

Chronologie:

Im 12. Jhdt. residiert Herzog Heinrich II. Jasomirgott am größten Platz der Stadt, Am Hof. Um 1275 läßt Premysl Ottokar II. eine Festung am Ort der heutigen Hofburg erbauen.

Den ältesten Teil der Hofburg bildet die zwischen 1447 und 1449 geschaffene Burgkapelle. Erst 100 Jahre danach wird unter Kaiser Ferdinand I. die Alte Burg (1547 - 1552) zu einem Renaissanceschloß umgebaut.

Sein Sohn Maximilian II. verlegt den Amtssitz in die Maximilianburg (heute Stallburg) und errichtet zwischen 1575 und 1577 für seinen Sohn Rudolf die Rudolfsburg (heute Amalienburg) wo heute ein Teil der Kaiserappartements zu besichtigen ist.

Von 1660 - 1680 wird am Leopoldinischen Trakt gebaut, den später auch Maria Theresia und ihr Sohn Josef II. bewohnen. Heute verrichtet hier Bundespräsident Dr. Heinz Fischer seine Amtsgeschäfte.

Der Reichskanzleitrakt wird von J. Lukas von Hildebrandt 1723 begonnen und von Josef Emanuel Fischer von Erlach 1730 fertiggestellt. Er zeichnet auch für den weißen Saal der Winterreitschule verantwortlich.

Seine Pläne zum Bau des Michaelertraktes werden erst in der Zeit von 1889 - 1893 umgesetzt. Hier befindet sich auch der Eingang zu den Kaiserappartements, dem Sisi-Museum und zur Silberkammer.

Die Verbindung zur Neuen Burg bildet das Kongreßzentrum, wo zum Jahreswechsel der Kaiserball veranstaltet wird.

Den Abschluß zur Ringstraße bildet das äußere Burgtor, welches nach Plänen von Peter Nobile ausschließlich von Soldaten bereits 1824 erbaut wurde.

Karl Hasenauer und Gottfried Semper planen einen imposanten Baukomplex für Kaiser Franz Joseph. Dieser entschließt sich aus Geldmangel zum Verzicht auf den zweiten Gebäudeteil hinter dem Erzherzog Karl Reiterstandbild und so bildet der Volksgarten eine grüne Grenze zum Heldenplatz.

Am Heldenplatz reiten die von Anton Fernkorn verewigten Helden Prinz Eugen und Erzherzog Karl. Karls Ross steht nur auf seinen Hinterläufen, der Schweif stützt das Denkmal nicht. Die Angst das Reiterstandbild könnte umfallen trieb seinen Erbauer in den Wahnsinn.


Die Neue Burg beherbergt das Völkerkundemuseum, das Ephesos Museum, die österreichische Nationalbibliothek sowie alte Musikinstrumente und die Waffensammlung.

www.hofburg-wien.athakerl


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3 Prater (Eröffnung 1766); Vienna Prater

prater
Im 16. Jhdt. noch umzäuntes Jagdrevier der Habsburger wird der Prater 1766 öffentlich zugänglich. Die ersten Schaubuden werden eröffnet und es dauert noch 25 Jahre bis Blanchard Montgolfiere von hier mit dem Heißluftballon über die staunenden WienerInnen abhebt. Das erste Ringelspiel wird erst 1840 von Basileo Calafati in Betrieb gesetzt.

Zum größten Vergnügungspark Wiens wird der Prater im Jahr 1895 durch den Unternehmer Gabor Steiner und den Architekten Oskar Marmorek. Zwei Jahre später dreht sich das Riesenrad und wird neben dem Stephansdom zum zweiten Wahrzeichen Wiens. Ein Besuch im Wurstelprater zaubert kleinen und großen Kindern ein Lächeln ins Gesicht, vorausgesetzt das Taschengeld reicht. Die Mischung aus buntem Treiben, Adrenalinschüben, Zuckerwatte und ein bißchen Horror sorgt für einen unvergesslichen Wienaufenthalt. Wer noch überschüssige Energie hat findet im Prater Dome, dem größten Tanztempel der Stadt, seine Erfüllung.

Für Marathonläufer ist die nicht enden wollende Prater Hauptallee ein Gradmesser für Durchhaltevermögen und Siegeswillen. Anderen Hobbysportlern gilt sie als beliebte Trainingsstrecke.

www.prater.at hakerl


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4 Belvedere (1714 - 1717 bzw. 1721 - 1724); Upper and Lower Belvedere

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Lukas von Hildebrandt erbaut zuerst das Untere Belvedere (1714 bis 1717). Diese Sommerresidenz des Prinzen Eugen wird um einen weiteren Komplex, dem Oberen Belvedere zwischen 1721 und 1724 erweitert.

Nach seinem Tod 1736 wird seine Nichte Herzogin Victoria von Sachsen-Hildburghausen Besitzerin und kurz darauf Verkäuferin des Belvederes an das Kaiserhaus. Kaiser Joseph II. verlegt die kaiserliche Gemäldegalerie von der Stallburg in das Obere Belvedere. Im unteren Schloß wird 1811 die "Ambraser Sammlung" von Erzherzog Ferdinand ausgestellt. Von 1894 bis zum Attentat von Sarajevo wird das Obere Belvedere Residenz des Thronfolgers.

"Der Kuss" von Gustav Klimt zieht magisch Kulturbegeisterte aus aller Welt an. Daran ändert auch die Abreise der "Goldenen Adele" nach New York nichts.

Im barocken Marmorsaal wurde 1955 der Staatsvertrag unterzeichnet. Am 15.5. zeigt Außenminister Leopold Figl tausenden jubelnden Wienern vom Balkon des Belvedere das Schriftstück zur wieder erlangten Souveränität.






www.belvedere.at hakerl


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5 Albertina (1742 - 1745)

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Das in den Jahren 1742 bis 1745 erbaute Palais Taroucca, wurde im Jahr 1804 für Herzog Albrecht v. Sachsen-Teschen erweitert und umgebaut. Es beherbergt die größte Sammlung der Welt an Graphiken (u.a. A. Dürers Feldhase).

Seinem Ruf sind auch Brad Bitt und seine Angelina gefolgt. Die Innenräume wurden von Josef Kornhäusel gestaltet. Das Alu-Flugdach im Eingangsbereich von Stararchitekt Hans Hollein wurde anlässlich der Neueröffnung 2003 gestaltet.

Die Albertina gilt heute als eines der Aushängeschilder österreichischer Museen. Wahre Publikumsmagneten sind die Sonderausstellungen.

www.albertina.at hakerl






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6 Donauturm (1964); Danube Tower

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Anlässlich der Wiener internationalen Gartenschau im Donaupark am 19.4.1964 errichtet, ist der Donauturm mit 252 m seither ein weitsichtbares Wahrzeichen.

Vom Donauturm bietet sich AbenteurerInnen ein Dopaminkick der Superlative. Bei einem Bungee-Jump aus 150 m Höhe lässt sich ganz Wien auf den Kopf stellen.

Auch das Thema Liebe kommt nicht zu kurz – haben sich doch bisher schon weit mehr als 100 Paare das Jawort in luftiger Höhe gegeben.

Sie müssen nicht fliegen können um Wien von oben zu erleben. Im drehbaren Restaurant (170 Meter) und Cafe ( 160 Meter) werden original Wiener Köstlichkeiten, wie Wiener Backhuhn, gekochter Tafelspitz oder eine besondere Wiener Spezialität, der Rostbraten in verschiedenen Variationen angeboten.

Im Jahr 1968, 4 Jahre nach der Gartenschau kommt es zu einem Ballonunglück bei der Flugpostausstellung. Der 4. Heißluftballon des American Ballon Clubs wird von einem Windstoß erfasst und gegen das Selbstmordgitter gedrückt. Er zerplatzt mit lautem Knall und stürzt mit 3 Ballonfahrern zu Boden.

www.donauturm.at hakerl


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7 Naturhistorisches Museum (1871 -1881); Museum of Natural History

naturhistorisches
Die Sammlungen des kaiserlichen Naturalienkabinetts gehen auf Franz Stephan von Lothringen, Rudolf II., Prinz Eugen und Franz I. zurück. Das Bauwerk wird von Gottfried Semper und Karl von Hasenauer bis 1881 fertiggestellt.

Das Museum bietet einen Kuppelraum mit der Stellerschen Seekuh und 39 Schausäle, mit dem Dinosauriersaal, einer zoologischen und anthropologischen Abteilung, einer Meteoritensammlung oder der Venus von Willendorf, welche derzeit zu bestaunen ist. Das Naturhistorische Museum wurde unter die Top 10 Museen weltweit gereiht. Für Zoologen Mineralienfreunde, Kinder und Fotografen ein absolutes Highlight.

Ein besonders mystisches Erlebnis bietet eine Nachtführung im Naturhistorischen Museum.

Naturhistorisches Museum hakerl




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8 Stephansdom (1304 - 1340, Südturm 1433); St. Stephan´s Cathedral

stephansdom
Hätte Wien nur ein Wahrzeichen so wäre es mit Sicherheit der Stephansdom. Er zählt zu den Top-Ten der höchsten Kirchen weltweit. Der Südturm mit 137 m macht den Steffl zum siebthöchsten sakralen Bauwerk der Welt.

Während man den Nordturm hochfahren kann, muss man den Südturm über eine schmale Wendeltreppe erkunden. Die Aussicht entschädigt jedoch für den damit verbundenen Muskelkater.

In den Katakomben werden seit 1470 Leichname aufbewahrt. Rudolf IV. der Stifter legt 1363 die Herzogsgruft an. Diese dient Ferdinand II., sowie den Eingeweiden von 56 Habsburgern in Kupferurnen, als letzte Ruhestätte, während sich die Leiber in der Kaisergruft (ab 1633 am Neuen Markt) und die Herzen in der Augustinerkirche befinden. Joseph II. läßt 1783 die Bestattung in den Katakomben verbieten.

Der Bau der damals kleinen Kapelle außerhalb der Stadtmauern begann bereits 1137, die Weihung erfolgt 10 Jahre später durch Bischof Reginbert von Passau. Zur gleichen Zeit passieren die Kreuzritter des 2. Kreuzzuges Wien. 1221 wird sie zur dreischiffigen romanischen Basilika ausgebaut.

Den Grundstein für den Bau des Südturms legt Rudolf IV. der Stifter im Jahr 1359. Dies bringt im seinen schmeichelnden Beinamen. Andernfalls wäre er heute wohl eher als Rudolf IV. der Fälscher bekannt, nachdem er das Privilegium minus verschwinden ließ.

Das Singertor wird im Jahr 1380 fertiggestellt und gilt als Hauptwerk der Hochgotik in Wien. Der Bau des Nordturms wird im Jahr 1450 von Meister Hans Puchsbaum begonnen. 61 Jahre später wird der Bau eingestellt. Sein heutiges Aussehen erlangt der Steffl vor mehr als 400 Jahren.

Wenn Sie den Steffl über das Riesentor betreten und Ihren Rundgang links beginnen erreichen Sie die Kreuzkapelle mit dem Grabmal von Prinz Eugen und das Bischofstor. Aus der Kanzel blickt Ihnen Meister Puchsbaum, der Fenstergucker (Bj. 1514) entgegen. Wechseln Sie wieder zur linken Seite und betrachten Sie den Orgelfuß und den Zahnwehhergott, bevor Sie den Lift zum Nordturm besteigen und neben einem herrlichen Wienblick auch die Pummerin (Österreichs größte Glocke) und das bunte Dach des Steffls bewundern können.

Setzen Sie Ihren Rundgang im Steffl fort, so erkennen Sie schon den Wiener Neustädter Altar (Bj. 1447). Wechseln Sie nun die Seite betrachten Sie den Hochaltar und das Grab von Friedrich III. Vor dem Aufgang zum Südturm hält die Dienstbotenmadonna das Jesukind im Arm (Bj. 1325).


Das Singertor zeigt den Sturz des Saulus im Tympanon. Bevor Sie das Kirchenschiff über das Riesentor wieder verlassen lohnt noch ein Blick in die Herzogskapelle.

Stephansdom hakerl


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9 Karlskirche (1716 - 1738); St. Charles Church

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Der Schwarze Tod wütet in Wien und kostet fast 9.000 Menschen das Leben. Der regierende Kaiser Karl VI. kniet im Stephansdom und gelobt den Bau einer Kirche zu Ehren des Pestheiligen Karl Borromäus. 3 Jahre später, am 4.2.1716 erfolgt die Grundsteinlegung der Karlskirche.

Johann Bernhard Fischer von Erlach setzt sich mit seinem Entwurf gegen Johann Lukas Hildebrandt durch und beginnt den Bau der schönsten barocken Kirche Wiens. Nach seinem Tod am 5.4.1723 vollendet sein Sohn Joseph Emanuel sein Werk im Jahr 1738.

Die Kuppel erreicht eine Höhe von 72 m, die Fresken von Michael Rottmayr berichten über die Abwendung der Pest.

Karlskirche hakerl




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10 Secession (1898)

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Der Schüler von Otto Wagner und Student von Karl Hasenauer erhält als nunmehr 30-jähriger den Auftrag für den Bau eines Ausstellungsgebäudes am Karlsplatz.

Joseph Maria Olbrich benötigt dafür lediglich ein halbes Jahr und setzt im Jahr 1898 eine vergoldete Kuppel aus Lorbeerblättern auf den geometrisch schlichten Bau.

Die feierliche Eröffnung erfolgt am 12.11.1898. Bedeutend sind neben dem 70 m² großen Beethovenfries (1901-1902) von Gustav Klimt, auch der von Löwen gezogene Streitwagen des Marc Anton von Arthur Strasser (1899/1900).

Bereits im April 1892 wird eine neue Kunstströmung, der Jugendstil, in München ausgerufen. 1897 folgen Wiener Künstler und gründen die Vereinigung bildender Künstler Österreichs Wiener Secession.

Neben Gustav Klimt (1. Präsident) zählen Rudolf von Alt, Koloman Moser, Josef Engelhart, Carl Moll, Josef Hoffmann, Joseph Maria Olbrich zu ihren Gründungsmitgliedern.

Der Jugendstil findet auch in Großbritannien (Modern Style) und in Frankreich (làrt nouveau) großen Anklang.

Bereits 1905 treten Klimt, Moser, Hoffmann, Moll u.v.a aus der Secession aus.

Die Wiener Werkstätte mit Mitgliedern von Klimt, Kokoschka, Schiele, Moll bis Zülov setzt den Jugendstil von 1903 bis 1932 erfolgreich fort.

Secession hakerl
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